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Der Max-Fürst-Preis ging 2022 an Jolanda Englbrecht 

„Hauschronistin“ der Toerringer – Viele Arbeiten auch über Chiemgau und Rupertiwinkel

Zum 21. Mal vergab der Historische Verein für den Chiemgau zu Traunstein e. V. heuer den von den Adelholzener Alpenquellen finanziell ausgestatteten Max-Fürst-Preis – eine Auszeichnung, die seit 2002 an verdiente Historiker, Heimatforscher und Heimatpfleger geht. Zum zweiten mal ging der Preis an eine Frau: Nach Tyrena Ullrich von der Glockenschmiede in Ruhpolding im Jahr wurde heuer die Historikerin Jolanda Englbrecht aus Feldkirchen-Westerham ausgezeichnet.
Einem breiten Publikum in Traunstein dürfte sie noch unbekannt sein, doch hat sie sich mit zahlreichen Arbeiten zur Geschichte von bayerischen und Chiemgauer Einrichtungen einen Namen gemacht. Ihr bedeutendstes Werk ist das 448 Seiten starke Buch „3 Rosen  für Bayern“, in dem sie die komplette Geschichte der Grafen von Toerring aufarbeitet, das nach den Wittelsbachern wohl bedeutendste bayerische Grafengeschlecht, das auch im Besitz des Schlosses Pertenstein ist.
Neben mehreren Veröffentlichungen über Pertenstein hat sich Jolanda Englbrecht aber auch mit größeren und kleineren Arbeiten über historisch bedeutende Orte im Chiemgau und  Rupertiwinkel einen Namen gemacht, so zu den Klöstern Herrenchiemsee, Frauenchiemsee, Baumburg und Höglwörth, zur Schlossbrauerei Stein und mit mehreren
Arbeiten in den Jahrbüchern unseres Historischen Vereins sowie des Vereins Freunde der Burg Stein.
Ebenfalls seit 2002 wurden die vom Landrat des Landkreises Traunstein gesponserten Max-Fürst-Jugendpreise vergeben.

Sehen Sie auch den Pressebericht: Tiefe Einblicke in die regionale Heimatforschung

Die vollständigen Fotos finden Sie in unserer Galerie: Max-Fürst-Preis 2022 

Hier eine Übersicht aller Preisträger/innen

Max-Fürst

Jolanda Engelbrecht

 

Buchvorstellung von Franz Haselbeck 
(Bilder dazu finden Sie in unserer Galerie)

Traunstein ohne Salz?

Das Buch zur Stadtgeschichte

Traunstein ohne Salz? Unter diesem bewusst mit einem Fragezeichen versehenen Titel gehen neun Traunsteiner Autoren der Geschichte des Salzhandels in Traunstein und der Salzproduktion in der benachbarten Saline Au nach. Dem Leser werden dabei verschiedenste Aspekte der Verbindung des „Weißen Goldes“ mit der Geschichte der Stadt Traunstein vor Augen geführt. Und er soll sich dabei stets die Frage stellen. Welche Bedeutung hätte Traunstein heute und wie würde sein Weichbild aussehen, hätte es diese seit Gründung der Stadt bestehende, über Jahrhunderte gewachsene und 1912 endgültig gekappte Verbindung nicht gegeben? Die einzelnen Beiträge sowie deren reichhaltige Bebilderung ergeben zusammen ein Standardwerk zur Traunsteiner Stadtgeschichte. Sie zeigen aber auch so manches bislang nicht oder kaum bekannte Detail, etwa zur geplanten Nutzung des aufgelassenen Karl-Theodor-Sudhauses oder zur Person des letzten Amtsvorstands der Saline, Dr. Heinrich Stuchlik. Lassen Sie sich überraschen!  


Das Buch ist im Traunsteiner Buchhandel, im Stadtarchiv sowie bei den Theatervorstellungen „Spitzunudel und die nasse Dirn“ zu erwerben.
Der Verkaufspreis ist 19,80 € – er wurde bewusst niedrig gehalten.

Inhalt:

Franz Haselbeck
Traunstein ohne Salz? Eine einleitende Betrachtung zur Stadtgeschichte 

Alfred Kotter
Die Saline Traunstein 

Monika Kotzi
Die Brennholztrift im Tal der Weißen Traun 

Judith Bader
Inszenierte Wirklichkeit. Die Porträts des Traunsteiner Salzmaiers Johann Zacharias Mezger und seiner Ehefrau Maria Magdalena

Albert Rosenegger
Zwischen Pest und Cholera. Die Stadt- und Salinenärzte vom 17. bis zum 19. Jahrhundert

Gernot Pültz
Spitzenjahr 1874. Die Saline Traunstein erzeugt 10649 Tonnen Salz für den Verkauf im Königreich Bayern 

Engelbert Thaler
Das Triftstadion und der 1. FC Traunstein. Eine Geschichte in 11 Einheiten 

Josef Parzinger
Seht das Werk Eurer Väter – haltet es in Ehren

Otto Huber
Der lange Weg zum Salinenpark

Unsere Jahrbücher

Die Jahrbücher des Historischen Vereins
für den Chiemgau zu Traunstein e. V.
gegründet 1889

 

Das neue Jahrbuch 2020 des Historischen Vereins Traunstein ist im Buchhandel sowie beim Stadtarchivar Franz Haselbeck erhältlich!
(Themenschwerpunkt sind menschliche Schicksale)

Mit Klick auf das Bild finden Sie eine Übersicht über die einzelnen Jahrgänge mit den Titeln der jeweiligen Beiträge bis zurück zum Jahr 2001.


Mitglieder des Vereins erhalten das jeweils im Dezember erscheinende Jahrbuch kostenlos zugesandt.
Es lohnt sich also, Mitglied zu werden, denn das Jahrbuch ist bereits der halbe Mitgliedspreis!
Für Nichtmitglieder beträgt der Bezugspreis 9,80 €.

Angebot zum Sonderpreis! Solange Vorrat reicht!

Öffentlicher Anschlag

Plakate reich dokumentiert als Spiegel der
Traunsteiner Stadtgeschichte

Das von unserem Verein finanzierte Buch von Stadtarchivar Franz Haselbeck «Öffentlicher Anschlag - Plakate als Spiegel der Traunsteiner Stadtgeschichte» wird jetzt zu einem Sonderpreis von 25,00 € statt wie bisher für 29,80 € angeboten, wenn Sie das Buch hier über Kontakt privat bestellen. Im Buchhandel gilt weiterhin der Originalpreis.
Der Autor hat anhand zahlreicher Plakate des 19. und 20. Jahrhunderts Ereignisse der neueren Traunsteiner Geschichte dargestellt und diese mit interessanten Bildern und Texten angereichert. Das 272-seitige Buch im Format DIN A4 gibt es im Buchhandel, im Verlag «Traunsteiner Tagblatt» sowie im Stadtarchiv direkt beim Autor. Greifen Sie zu, solange das Angebot steht!

 

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