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Der Max-Fürst-Preis ging 2021 an Altoberbürgermeister Fritz Stahl 

Auf den Spuren der Geschichte der Stadt Traunstein 

Mit der einstimmigen Entscheidung, unseren Altoberbürgermeister und unser Ehrenmitglied Fritz Stahl (Foto:Pültz) mit dem Max-Fürst-Preis 2021 auszuzeichnen, würdigten wir die Verdienste, die sich Fritz Stahl in seiner Zeit als Oberbürgermeister, aber auch für die Geschichtsforschung im Allgemeinen sowie für die Unterstützung des Historischen Vereins und das Heimathaus mit dem Stadtmuseum im Besonderen erworben hat, am Mittwoch, den 04. August 2021 im Kulturforum der Klosterkirche in Traunstein.
Er hatte nicht nur für diese Belange stets ein offenes Ohr, er hat sich dafür auch tatkräftig eingesetzt; außerdem hat er mit Vorträgen die Heimatforschung selbst betrieben. Man denke nur an seine Vorträge über die Geschichte der evangelischen Kirche in Traunstein (2017), die Bombardierung der Stadt und das Ende des Krieges in Traunstein in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule.
Die Laudatio bei der Preis-Verleihung gestaltete Herr Prof. Dr. Manfred Treml in informativer und sehr persönlicher Form.

Lesen Sie dazu den Pressebericht von Gernot Pültz! 

Bilder zur Preisverleihung finden Sie in unserer Galerie.

Max-Fürst-Preisverleihung, v. l. Hans Helmberger, Fritz Stahl (Foto: Helga Haselbeck)

Max-Fürst-Jugendpreisverleihung 2021

Von der Saline in Traunstein bis zum Friedhof in Ruhpolding

Historischer Verein verlieh Max-Fürst-Jugenpreise: Auszeichnung für insgesamt vier Schülerarbeiten.

Lesen Sie auch hierzu den Pressebericht von unserem Vereinsmitglied Gernot Pültz!

Bilder zur Preisverleihung finden Sie in unserer Galerie.

Max-Fürst-Jugendpreis 2021: v. l. Kilian Kollmer, Eva Weitemeyer, Valentin Fuchs Markus Baumgartner, Martin Blum, stellvertretender Landrat Sepp Kohnhäuser (Foto: Silvia Fröhler)

Salz-Suchspiel anlässlich des Jubiläums „400 Jahre Salzstadt Traunstein“

Ferienkinder auf den Spuren des „weißen Goldes“

 

Die Festlichkeiten des Jubiläums „400 Jahre Salzstadt Traunstein“ waren längst abgeschlossen, als sich sieben interessierte Kinder im Ferienprogramm der Stadt Traunstein unter Führung von Silvia Fröhler vom historischen Verein im Chiemgau zu Traunstein e.V. am Freitag, den 23. August aufmachten, um auf den Spuren des „weißen Goldes“ die 7 Stationen aus der Salzgeschichte der Stadt abzuwandern und die vielen Fragen zur Saline, „der ersten Pipeline der Welt“ zu beantworten.

Vom Heimathaus ging es zum ehemaligen Salzmaieramt, dann zur alten Salzmaierstiege und hinunter in die Au über die „neue Finsterstiege“, weiter zur Salinenkapelle mit vielen Fragen und schließlich in den früheren Salinenbezirk mit Geschichten aus der damaligen Zeit der Salzherstellung.

Natürlich wurde auch der neue Salinenpark besucht. Unter der qualifizierten Führung von Otto Huber, dessen Großvater noch ein Brunnwart war, sahen sie auch die Salinen-Ausstellung mit ihren Filmen an, so dass die Fragen in der kleinen Broschüre besser beantwortet werden konnten. Otto Huber vom Förderverein Alt-Traunstein e. V. erklärte den Ferienkindern auch den Unterschied zwischen der Reiffenstuel- und der Reichenbach-Pumpe im neuen Salinenpark.

Den Abschluss bildete der Karl-Theodor-Parkplatz, auf dem früher die sog. „Fünferpfanne“ stand, das Karl-Theodor-Sudhaus, das 1785 die vier alten Sudhäuser ablöste. Zurück in die obere Stadt ging es mit Fragen über den Schrägaufzug der Rathausstiege, der derzeit leider defekt war. Deshalb wurde die Frage nach der Besonderheit des Aufzugs von der Führerin beantwortet. Auf dem Rathausplatz und der Beantwortung der 30. Frage konnte dann das Lösungswort ermittelt werden, was alle 7 Kinder selbstständig schafften. 

Dafür gab es nach der Rückkehr ins Heimathaus eine Urkunde und ein kleines Säckchen mit
Salz und anderen Kleinigkeiten. Die Kinder konnten sich dann im Heimathaus noch  genügend umsehen und auch das Spielzeugmuseum begutachten, bis jeder von den Eltern wieder abgeholt wurde.

Es hätte noch vieles zu Erzählen gegeben, aber die vorgesehene Zeit reichte dafür nicht aus. So können die Kinder nun in ihrem Fragenbüchlein zu Hause noch einiges aus der Salinenzeit nachlesen und über den QR-Code in der Geschichtswerkstatt Saline Traunstein schmökern.

Unsere Buchvorstellung

Traunstein ohne Salz?

Das neue Buch zur Stadtgeschichte
Buchvorstellung von Franz Haselbeck 

Traunstein ohne Salz? Unter diesem bewusst mit einem Fragezeichen versehenen Titel gehen neun Traunsteiner Autoren der Geschichte des Salzhandels in Traunstein und der Salzproduktion in der benachbarten Saline Au nach. Dem Leser werden dabei verschiedenste Aspekte der Verbindung des „Weißen Goldes“ mit der Geschichte der Stadt Traunstein vor Augen geführt. Und er soll sich dabei stets die Frage stellen.

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Das Buch ist im Traunsteiner Buchhandel, im Stadtarchiv sowie bei den Theatervorstellungen „Spitzunudel und die nasse Dirn“ zu erwerben.
Der Verkaufspreis ist 19,80 € – er wurde bewusst niedrig gehalten.

Angebot zum Sonderpreis! Solange Vorrat reicht!

Öffentlicher Anschlag

Plakate reich dokumentiert als Spiegel der
Traunsteiner Stadtgeschichte

Das von unserem Verein finanzierte Buch von Stadtarchivar Franz Haselbeck «Öffentlicher Anschlag - Plakate als Spiegel der Traunsteiner Stadtgeschichte» wird jetzt zu einem Sonderpreis von 25,00 € statt wie bisher für 29,80 € angeboten, wenn Sie das Buch hier über Kontakt privat bestellen. Im Buchhandel gilt weiterhin der Originalpreis.
Der Autor hat anhand zahlreicher Plakate des 19. und 20. Jahrhunderts Ereignisse der neueren Traunsteiner Geschichte dargestellt und diese mit interessanten Bildern und Texten angereichert. Das 272-seitige Buch im Format DIN A4 gibt es im Buchhandel, im Verlag «Traunsteiner Tagblatt» sowie im Stadtarchiv direkt beim Autor. Greifen Sie zu, solange das Angebot steht!

 

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