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Fritz Stahl ist Max-Fürst-Preisträger 2021


Mit der einstimmigen Entscheidung, unseren Altoberbürgermeister und unser Ehrenmitglied Fritz Stahl (Foto:Pültz) mit dem Max-Fürst-Preis 2021 auszuzeichnen, wollen wir die Verdienste, die sich Fritz Stahl in seiner Zeit als Oberbürgermeister, aber auch davor und danach für die Geschichtsforschung im Allgemeinen sowie für die Unterstützung des Historischen Vereins und das Heimathaus mit dem Stadtmuseum im Besonderen erworben hat, würdigen.
Er hatte nicht nur für diese Belange stets ein offenes Ohr, er hat sich dafür auch tatkräftig eingesetzt; außerdem hat er mit Vorträgen die Heimatforschung selbst betrieben. Ich denke nur an seine Vorträge über die Geschichte der evangelischen Kirche in Traunstein (2017), die Bombardierung der Stadt und das Ende des Krieges in Traunstein in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule, den er vor sechs Jahren bereits gehalten hatte und 2020 wieder in aktualisierter Form halten wollte; leider ist dieser den Corona-bedingten Beschränkungen zum Opfer gefallen, doch die Veranstalter hoffen, ihn baldmöglichst nachzuholen.

(siehe Rundschreiben Februar 2021)

Fitz Stahl

Der Max-Fürst-Preis des Historischen Vereins für den Chiemgau zu Traunstein


Max FürstDer Geschichts- und Kulturpreis des Historischen Vereins für den Chiemgau zu Traunstein e. V. ist nach dem Traunsteiner Maler und Heimatforscher Max Fürst benannt. Damit soll an eine Persönlichkeit erinnert werden, die zum einen mit wichtigen, bis heute grundlegenden Arbeiten die Regionalgeschichtsforschung befruchtet und zum anderen selbst bedeutende künstlerische Beiträge zur Kulturgeschichte des Chiemgaus geliefert hat. Zu seinen wichtigsten historischen Werken zählen der geschichtliche Rückblick „Traunstein im 19. Jahrhundert“ sowie das „Biographische Lexikon für das Gebiet zwischen Inn und Salzach“.

Die künstlerische Laufbahn des 1846 geborenen Traunsteiner  Mesnersohnes begann an der Kunstakademie in München. Vor allem als Historien- und Kirchenmaler erwarb sich Max Fürst Ruhm und Anerkennung. Zu seinen bedeutendsten Werken zählt die Ausgestaltung der Traunsteiner Stadtpfarrkirche St. Oswald mit Deckenfresken. Dass ihn sein Freund Dr. Georg Schierhofer anlässlich seines Todes 1917 – mitten im Ersten Weltkrieg – einen „Pionier des Friedens“ nannte, lässt ihn als besonders „moderne“ und zudem sympathische Persönlichkeit erscheinen. (Helmut Kölbl)

Der mit Unterstützung der Adelholzener Alpenquellen ausgestattete Max Fürst-Preis wurde erstmals im Jahr 2002 vergeben, seit dieser Zeit ist auch der Max-Fürst-Jugendpreis   ausgeschrieben, der seit 2006 vom Landrat gefördert wird. Damit sollen vor allem herausragende geschichtliche Arbeiten der Schüler aus den regionalen Schulen gewürdigt werden.

 

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